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  1. #11

    Avatar von psycho
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Die Motor Anschlussdrähte , sind mit unsichtbarem Lack isoliert.

    da wirst du so einfach nix messen können .

    nur von goldkontakt zu goldkontakt kannst du den durchgang messen oder wenn etwas kaputt ist auch zwischen motorenwelle und goldkontakt

    Gehäuse und kabel sind isoliert

  2. #12
    Avatar von plinse
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Ralf hat es schon geschrieben, wenn du mitten im Kupferlackdraht was messen könntest, wäre das schlecht und dort auch nichts abkratzen. Die Wicklung MUSS isoliert sein.

    Frage: Hast du die Anschlussleitungen gekürzt?

    Wenn ja könnte ich mir nach dem, was du bisher geschrieben hast auch vorstellen, dass du vergessen hast, den draht abzuisolieren. Die Leitungen an den Motoren zu kürzen ist nämlich mit einigem Aufwand verbunden, die Isolation ist nämlich ziehmlich hartnäckig und geht beim weichlöten auch nicht sicher weg.

    Sollte das der Fall sein:
    • Stecker ab
    • Mit Dremel und Drahtbürste den Isolationslack vom Kupfer entfernen, ohne zu viel Kupfer abzuschleifen
    • neu löten

    Ob du gut abisoliert hast, merkst du, wenn sich der Draht erstklassig und gleichmäßig verzinnen lässt.

  3. #13
    Avatar von Zippy
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Erstmal vielen Dank an Alle für die Hilfe!


    Ich werde heute mal eure Hinweise prüfen und hoffe den Fehler eindeutig ausfindig zu machen.Momentan halte ich die beschriebene Sternpunktverlötung, oder die nicht abisolierten Kupferleitungen für die wahrscheinlichsten Fehlerquellen.

    Beim Ablöten der alten 8er Stecker musste ich mit ziemlich hoher Temperatur arbeiten, da könnte sich gut die Sternpunktverlötung gelöst haben.Also werde ich den Motor mal versuchen zu öffnen und alles kontrollieren.
    Motorkabel habe ich nicht gekürzt, werde ich aber jetzt mal tun (vorher aber den Widerstand von Stecker zu Stecker messen) und die Kabel wie beschrieben vom Isolationslack befreien und neue Stecker anlöten.

    Mal schauen, ob er dann wieder funktioniert.


    Gruß

    Dennis
    Der mit den C-Ratings tanzt

  4. #14
    Avatar von plinse
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Löte lieber erst mal die Stecker ab und bevor zu irgendwas weiter machst, miss noch mal den Durchgang Phase zu Phase an den hoffentlich einwandfreien Verzinnungen.

    Wenn der Draht beim Stecker per Definition beginnt, dann wird der in den Motor hinein geführt, ein paar mal um gewisse Statorzähne gewickelt und dann zum Sternpunkt geführt. Die Drähte aller Phasen laufen dort zusammen. Ich glaube kaum, dass du durch löten an den Steckern die Wicklung bis zum Sternpunkt auf die Schmelztemperatur vom Lot gebracht hast. Wenn doch, dürfte der Motor im Eimer sein und zwar grundlegend.

    Was du eher schaffen kannst, ist, durch zu langes löten mit ggf. ungeeignetem Lötkolben / Lot die Isolation zu killen und/oder die neuen Stecker nicht richtig zu verlöten.

    In dem Fall würde ich von einem kürzen der Drähte dringend abraten. Wer beim löten nicht sattelfest ist, sollte von jeglichem kürzen von Kabeln absehen.

    Und immer dran denken: Ein starker Lötkolben kann dazu führen, dass man weniger Wärme in ein Bauteil einträgt, weil man die Lötstelle schnell warm bekommt und nicht lange rum brät. Mit ungeeignetem Werkzeug sollte man es ggf. lieber bleiben lassen, als etwas "hin zu braten"...
    Das glauben viele oft nicht, dass man Bauteile killen kann, wenn man mit einem zu schwachen Lötkolben dran geht, ist aber so

  5. #15
    Avatar von Jacko
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    ......dem ist nichts hinzuzufügen.....

    mal so eine Frage in die Runde, gibt es nicht eine grelle chemische Tinktur die es schafft die Isolierung der Motorkabel zu entfernen??

    Gruß Joachim

  6. #16
    Avatar von ilcapitanoalex
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Ahoi,

    zum Thema Lackdraht entlacken habe ich auch schon einiges ausprobiert. Schlussendlich ist es am besten man nimmt aus dem Baumarkt Abbeizer, rührt diesen dick an und, mit einen kleinen Pinsel bestreicht man dann gründlich den Lackdraht. Eine Weile einwirken lassen und mit Wasser dann gründlich abspülen. Danach mit isopropanol Alkohol nochmals reinigen. Vorteil der Abbeize, sie bleibt dort wo man sie hin gestrichen hat. Aber aufpassen, nichts woanders hinstreichen, hauptsächlich nicht in die Augen bringen....

    Gruß Alexander
    Geändert von ilcapitanoalex (03.06.2017 um 20:01 Uhr)
    schnell sollte es schon sein, schneller wäre besser

  7. #17
    Avatar von plinse
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    In der industriellen E-Maschinenfertigung wird der Lack entweder mechanisch abgeschält oder gelasert. Alternativ wir die Kontaktstelle unter mechanischem Druck "mal eben aufgeglüht und verprägt"... dann ist die Isolation auch weg

    Mit der Gasflamme kurz abflammen geht auch, kann man aber mehr bei falsch machen als wenn man mit dem Dremel und der Stahlbürste arbeitet.

    Wenn man sich aber ansieht, was man dem Lackdraht teilweise in der industriellen Maschinenfertigung antut und der Lack hält das prozesssicher aus... dann ist es kein Wunder, dass der Modellbauer mit Hausmitteln erst mal staunt

    Grüße, Eike
    Geändert von plinse (03.06.2017 um 21:39 Uhr)

  8. #18
    Avatar von Zippy
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Es ist geschafft
    Motor läuft 1A und ist schon programmiert.

    Es lag an dem Isolationslack auf den Motorkabeln.
    Ich habe nochmal alles Phasen gemessen und nur von einem Kabel keinen Wert bekommen, also die Goldkontakte abgelötet und erst dann ist mir aufgefallen, dass keine Gramm Zinn an den Kabeln geblieben ist, genau so wie beschrieben.Ich habe dann die Kabel mit Schmirgelpapier, Drahtbürste und Dremel vorsichtig blank gemacht.

    Dann ließen sich, so wie Eike auch geschrieben hat die Kabel wunderbar verzinnen und ich habe die Goldkontakte wieder angelötet.Alle Phasen nochmal gemessen und siehe da...0,4Ohm an allen Phasen, herrlich

    Auf ein Öffnen des Motors zum kontrollieren der Sternpunktverlötung habe ich dann abgesehen.
    Alles wieder eingebaut, Progcard 3 an den Regler (jetzt war das Piepen beim programmieren auch deutlich lauter), alles nochmal neu eingestellt und siehe da...er läuft wie am ersten Tag.

    Danke nochmal an Alle, die mir hier mit ihren Tipps geholfen haben, ihr habt mir die knapp 350€ für einen neuen Motor erspart, den ich schon bei MHZ im Warenkorb hatte.

    Im nachhinein ärgere ich mich ein bisschen über mich selbst, dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.In den fast 20 Jahren, seit dem ich Modellbau betreibe habe ich nie auch nur ein einziges Problem mit Lötstellen gehabt.
    Komisch, ist auch, dass die Vorbesitzer keine Probleme mit dem Lack auf den Kabeln hatten und der Motor immer lief.


    Gruß und Schöne Pfingsten,

    Dennis
    Der mit den C-Ratings tanzt

  9. #19
    Avatar von plinse
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Moin,

    prima, dass dein Problem gelöst ist.

    Ich lese da raus, dass der Vorbesitzer die Kontakte gelötet hat. Jetzt, wo du weißt in welcher Qualität er das getan hat, würde ich auch die beiden anderen Stecker kontrollieren.

    0,4Ohm finde ich viel, aus dem Bauch raus, gehört da noch ne Null vor die 4 als gaaanz grobe Hausnummer. Das kann an Übergangswiderständen bei der Messung liegen aber auch an 2 weiteren schlechten Lötstellen.

    Mach sie alle 3 neu und du weißt, dass es taugt. Den Rest würde ich nach dem Fund auch nicht weiter zerlegen, das sollte die Ursache gewesen sein...

    Grüße, Eike
    Geändert von plinse (04.06.2017 um 09:16 Uhr)

  10. #20
    Avatar von Zippy
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    AW: Progginproblem beim YGE 155 Navy

    Moin Eike,

    die Kontakte habe ich alle getauscht.Sahen auch alle gleich aus; kein Isolack auf den Kabeln entfernt, einfach nur die Stecker drangelötet.Nun muss ich aber auch gestehen, dass ich es selber wohl auch so gemacht hätte, da ich von dem Lackproblem bis dato noch nie gehört habe, oder Probleme damit hatte.

    Auf den Bildern des Motors bei MHZ wird der Motor mit verzinnten Kabeln gezeigt, also liegt es ja nahe, dass die Kabel mal gekürzt und dann nicht vom Lack entfernt worden sind.

    Gruß

    Dennis
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