Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 11 bis 13 von 13
  1. #11
    Avatar von Rohrpolizei
    Registriert seit
    21.01.2016
    Alter
    68
    Beiträge
    770

    AW: Reihenfolge Gewebelagen

    Hi Jörg,
    ich benutze keine Gewebe auf der Naht, sondern nur Gelege und das 3x! Eine Lage Gewebe nur zur Optik! Beim Gelege (+45°/-45°) kreuzt jeder Faden die Naht!!! Bei einem Boot das über 200 geht wird noch eine Lage mehr verbaut!. Ein nass in nass ist dabei kaum möglich!
    Gruß Manfred
    Geändert von Rohrpolizei (30.11.2019 um 09:22 Uhr)
    MfG Manfred

    Schnell hat sich tot gefahren mit Langsam seinem Boot !

  2. #12

    Registriert seit
    23.07.2015
    Beiträge
    60

    AW: Reihenfolge Gewebelagen

    Nochmal Manfred, alles klar. Sehr schön und diese Arbeit macht außer Dir kaum jemand. Möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden ein Rumpf bei diesem Aufbau braucht. Bei den meisten Modellen die hier selber laminiert werden reicht in der Regel 2 oder 3 normale Lagen aus. Hat ja nicht jeder solche Geschosse auf der Werkbank liegen wie du.

  3. #13
    Avatar von plinse
    Registriert seit
    28.02.2016
    Alter
    42
    Beiträge
    463

    AW: Reihenfolge Gewebelagen

    Naja, bei der Bauweise von Manfred muss er diese Arbeit in die Naht stecken, sonst kann er auch die Hälfte der Lagen aus der Schale weg lassen.

    Je extremer die Boote werden, desto mehr werden es Zweckmodelle und zur Not muss man halt außen drüber schleifen und noch 2 Lagen auf die Seite legen (also 2 strukturelle Lagen und wer es schön haben will, muss "Opferglas zum schleifen" vorhalten).
    Panzerschalen bringen nur dann was, wenn man die Kräfte auch über die Naht bekommt. Im Extremfall sind Panzerschalen mit schlechter Naht weniger belastbar als moderate Schalen mit moderater Naht, wo alles etwas flexibel bleibt, dafür aber keine Spannungsspitze an der Naht diese zum reißen bringt.

    Die Frage dabei ist ja auch, ob ein Boot gut baubar entwickelt wird oder mit einem (Semi-)Scale-Anspruch oder ohne Gedanken an den Bau. Letztendlich muss man auch jede Form ausprobieren, sprich "bauen lernen".

    Nehmen wir die Chucky (evo), die ganzen Wölbungen, die Lage der Trennebene, wenig Kanten und eine große Öffnung, da bietet sich genau die Bauweise von Jörg an. Das ist ein "perfekt entwickeltes Ballerboot", Form, Bauweise von Alex, das ist gut Composite-gerecht baubar.

    Bei einem IOM, von dem ich mal einige gebaut habe, lag die Deckstrennung genau im Knick von Deck und Rumpf. Das ließ sich nur mit Mumpe auf Stoß kleben, zum Glück halten sich bei den Booten die Lasten in Grenzen. Grundsätzlich war die Form aber eine Fehlkonstruktion , auch wenn die Boote nachwievor gut laufen.

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •