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  1. #11
    Avatar von iser-modell
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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Gunnar´s Vorschlag ist immer noch der beste solange das Boot innen nicht verbastelt ist.
    Ich hatte für die Hälften einen Trog aus Pressholz gebastelt.
    Eine Hälfte auf dem Boden fixiert, gefettet und dann mit feinen, dünn angerührten Modellgips übergossen.
    Nach etwa 1Std konnte ich meine Pressholzform öffnen und das Original ausformen.
    Die Trocknung des Gips braucht dann schon eine gute Woche.

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  2. #12

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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Hallo an Alle!

    Nachdem ich viele Tipps bekommen habe, habe ich mich nun doch getraut, das Laminieren anzufangen und verschieden Techniken ausprobiert.

    Nachdem innen und außen ABS Winkel mit Doppelklebeband fixiert waren, war ich mit der Rumpfform soweit zufrieden.
    Habe dann Abschnittsweise alles mit zweimal 163 g Glas und in der unteren Rumpfhälfte noch mit zusätzlich ein paar Kohle Streifen von der Rolle verstärkt. Zusätzlich habe ich zur Aussteifung der Schwimmer dünne Alu-Winkel mit eingedicktem Harz einlaminiert.
    Schön ist es nicht geworden aber stabil. Für die nächsten Projekte habe ich auch einiges bezüglich der Arbeitsabläufe,.... dazugelernt.
    Ist jetzt ganz schön schwer geworden, das Fliegengewicht - ich hoffe ich habe es nicht übertrieben.
    Das ABS war jedoch so dünn, dass mir nur ein vollflächiges Auskleiden sinnvoll erschien.

    Problem beim Laminieren war, dass das Polyesterharz, nicht wie erhofft, eine Verbindung mit dem ABS eingegangen ist. Das Gewebe ließ sich leicht abziehen. Woran das lag, da Rätsel ich noch.
    Vielleicht hat da jemand einen Tipp.
    Kann das sein, dass die Schichtdicke des Harzes zu gering war?
    Dickere Harz-Kleckertropfen die nicht halten sollten halten ganz gut.
    Ich hab dann die erste Lage Gewebe mit Aceton eingebracht (Rumpf Abschnittsweise mit Aceton eingepinnsel, Gewebe drauf und dann nochmal mit Aceton eingepinselt und eingetupft) darauf dann Harz und die weiteren Schichten. Hab ich mal irgendwo hier gelesen. Das Anrauhen mit 40ér Schleifpapier erreichtert das Aufbringen des Gewebes mit Aceton. Derr Abrissversuch war für mich in Ordnung.
    Ganz Dellenfrei ist die Rumpfboden nicht geworden , wie ich jetzt festgestellt habe. Ob das am Aceton lag oder am Polyesterharz kann ich jetzt nicht sagen. Habe ich erst festgestellt als die Aussteifungswinkel ab waren.
    Bei einem Mono wäre das nun Mist!

    Der Boden eines Hydro liegt ja aber nur am Anfang im Wasser.
    Meinst ihr, dass ich die Dellen rausspachteln muss oder kann ich das am Rumpfboden so lassen?
    Puh als Laminieranfänger war das mit der Wabbelschale jetzt ganz schön aufwendig und Rundungen und Höhenversätze gibt es an einem Hydro auch genug.

    Als nächstes muss ich noch das Zusammenkleben der Hälften vorbereiten. Am Deck / an der Öffnung will ich nichts ändern.
    Da ich die Oberschale nicht wieder über die Unterschale ... so wie es zuvor war bekomme, klebe ich innen an der Unter- und Oberschale umlaufend ABS-Winkel, die ich dann verklebe und soweit abfeile, dass eine ansprechende Kante um die Nahtstelle herumläuft.
    Bei meinen alten ABS Booten wurde das vom Graupner,... auch immer so gemacht. Somit ist auch das Problem gelöst, wie ich an die Nahtstelle in den Schwimmern komme. Kleben werde ich mit Stabilt der dürfte auf ABS und Harz halten - werde ich noch nen Test machen.


    Wäre nett, wenn mir jemand die unterstrichenen Fragen im Text beantworten könnte (gerne auch per private Nachricht).

    Grüße
    ARMIN

  3. #13

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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Zitat Zitat von Armin 008 Beitrag anzeigen
    Hallo an Alle!

    Nachdem ich viele Tipps bekommen habe, habe ich mich nun doch getraut, das Laminieren anzufangen und verschieden Techniken ausprobiert.

    Nachdem innen und außen ABS Winkel mit Doppelklebeband fixiert waren, war ich mit der Rumpfform soweit zufrieden.
    Habe dann Abschnittsweise alles mit zweimal 163 g Glas und in der unteren Rumpfhälfte noch mit zusätzlich ein paar Kohle Streifen von der Rolle verstärkt. Zusätzlich habe ich zur Aussteifung der Schwimmer dünne Alu-Winkel mit eingedicktem Harz einlaminiert.
    Schön ist es nicht geworden aber stabil. Für die nächsten Projekte habe ich auch einiges bezüglich der Arbeitsabläufe,.... dazugelernt.
    Ist jetzt ganz schön schwer geworden, das Fliegengewicht - ich hoffe ich habe es nicht übertrieben.
    Das ABS war jedoch so dünn, dass mir nur ein vollflächiges Auskleiden sinnvoll erschien.

    Problem beim Laminieren war, dass das Polyesterharz, nicht wie erhofft, eine Verbindung mit dem ABS eingegangen ist. Das Gewebe ließ sich leicht abziehen. Woran das lag, da Rätsel ich noch.
    Vielleicht hat da jemand einen Tipp.
    Kann das sein, dass die Schichtdicke des Harzes zu gering war?
    Dickere Harz-Kleckertropfen die nicht halten sollten halten ganz gut.
    Ich hab dann die erste Lage Gewebe mit Aceton eingebracht (Rumpf Abschnittsweise mit Aceton eingepinnsel, Gewebe drauf und dann nochmal mit Aceton eingepinselt und eingetupft) darauf dann Harz und die weiteren Schichten. Hab ich mal irgendwo hier gelesen. Das Anrauhen mit 40ér Schleifpapier erreichtert das Aufbringen des Gewebes mit Aceton. Derr Abrissversuch war für mich in Ordnung.
    Ganz Dellenfrei ist die Rumpfboden nicht geworden , wie ich jetzt festgestellt habe. Ob das am Aceton lag oder am Polyesterharz kann ich jetzt nicht sagen. Habe ich erst festgestellt als die Aussteifungswinkel ab waren.
    Bei einem Mono wäre das nun Mist!

    Der Boden eines Hydro liegt ja aber nur am Anfang im Wasser.
    Meinst ihr, dass ich die Dellen rausspachteln muss oder kann ich das am Rumpfboden so lassen?
    Puh als Laminieranfänger war das mit der Wabbelschale jetzt ganz schön aufwendig und Rundungen und Höhenversätze gibt es an einem Hydro auch genug.

    Als nächstes muss ich noch das Zusammenkleben der Hälften vorbereiten. Am Deck / an der Öffnung will ich nichts ändern.
    Da ich die Oberschale nicht wieder über die Unterschale ... so wie es zuvor war bekomme, klebe ich innen an der Unter- und Oberschale umlaufend ABS-Winkel, die ich dann verklebe und soweit abfeile, dass eine ansprechende Kante um die Nahtstelle herumläuft.
    Bei meinen alten ABS Booten wurde das vom Graupner,... auch immer so gemacht. Somit ist auch das Problem gelöst, wie ich an die Nahtstelle in den Schwimmern komme. Kleben werde ich mit Stabilt der dürfte auf ABS und Harz halten - werde ich noch nen Test machen.


    Wäre nett, wenn mir jemand die unterstrichenen Fragen im Text beantworten könnte (gerne auch per private Nachricht).

    Grüße
    ARMIN




    Für den weiteren Schritte bräuchte ich wieder dringend Hilfe von den Profis!




    Der Decköffnung ist verhältnismäßig klein und deshalb möchte ich den Motorhalter und die Wellenanlage vor dem zusammenkleben montieren.

    Der Motor soll weit unter das Cockpit - wegen dem Schwerpunkt.
    Verbauen wollte ich eine Federstahlwelle mit 2 mm und einen kugelgelagerten Strut.
    Es ging auch eine Flexwelle mit Gleitlager in dem Strut.
    Was würdet ihr empfehlen bei der doch ganz beachtlichen Wellenlänge?
    Der Bogen dürfte ja nicht ganz so groß werden?


    Wie bestimme ich die ich die Struthöhe bzw. in welchem Bereich muss die Höhe einstellbar sein?
    Ohne diese Angabe kann ich die Wellenanlage nicht montieren.

    Darf / muss ich den Wellenanlagenkeil am Rumpf in der Länge oder Höhe kürzen oder soll ich den ganz entfernen?

    Gibt es Erfahrungswerte wie weit der Strut von Heck entfernt ist (beim Mono gibt es ja Vorgaben)?
    Wenn der Stut ganz nah am Heck montiert wird ist ein Teil des Struts unter dem Rumpf.


    Muss das Ruder die Schraube verdecken wie beim Mono oder möglichtst weit vom Heck entfernt sein?
    Dazu gibt es ja die verschiedensten Bilder.


    Motoren hab ich noch nen 3665 mit 3150 Kv oder nen 3974 mit 2200Kv herumliegen bzw. könnte ich zweckentfremden.

    Was wäre denn ein sinnvolles Setup? KV? Motorgröße? Zellenzahl / wieviel S?



    Danke für die Hilfe / freue mich auf eure Antworten.

    Bilder werden auch gerne genommen:).

    Gruß
    Armin

  4. #14
    Avatar von tobi75
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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Hallo Armin,

    man wächst mit den Aufgaben .
    Beim Verkleben würde ich kein ABS einsetzen. Die Winkel müssten dann ja auf die GfK-BEschichtung geklebt werden, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Ich würde dafür Nahtband bzw. entsprechend zurecht geschnittenen Gewebestreifen nehmen. Diese werden vorgetränkt und dann mit halber Breite überstehend, innen entlang der Kante der Unterschale laminiert. Das läßt Du dann 2-3h angelieren. Anschließend dann die Verklebebereiche in Unter- und Oberschale mit Harz einstreichen, Nahtband nach innen drücken (das ist jetzt leicht lederig), ein wenig "Mumpe" in die Fuge zwischen Nahtband und Rand der Unterschale, Deckel drauf und dann mit zurecht gebogenem Pinsel, Drahtbogen, etc. durch die Deckelöffnung andrücken.

    Damit das Nahtband zumindest in der U-Schale nicht mehr verrutscht, punkte ich das im trockenen Zustand mit Sekundenkleber in der Unterschale an und tränke das erst anschließend. So kannst Du im trockenen Zustand auch prüfen, wo das Nahtband ggf. eingeschnitten werden muss, damit es sich sauber anlegen lässt.

    Damit die Naht außen sauber bleibt und Du nicht das ganze Füllmaterial (Mumpe) nach außen drückst, kannst Du die Naht nach dem Aufsetzen der Oberschale von aussen mit Tesa abdichten. Damit bleibt auch die Oberschale in Position. Durch den umlaufenden Rand reichen eventuell auch Klammern...

    Mach mal Bilder von der Baustell - dann kann man vielleicht noch Hinweise/Lösungsansätze für die eine oder andere Problemstelle geben.

    Spachteln würde ich als Eco-Fahrer in jedem Fall . So kannst Du den unebenen Rumpfboden als Fehlerquelle ausschließen, wenn die Fuhre später bocken sollte...

    LG
    Tobias

  5. #15

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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Zitat Zitat von tobi75 Beitrag anzeigen
    Hallo Armin,

    man wächst mit den Aufgaben .
    Beim Verkleben würde ich kein ABS einsetzen. Die Winkel müssten dann ja auf die GfK-BEschichtung geklebt werden, oder habe ich da was falsch verstanden.

    Ich würde dafür Nahtband bzw. entsprechend zurecht geschnittenen Gewebestreifen nehmen. Diese werden vorgetränkt und dann mit halber Breite überstehend, innen entlang der Kante der Unterschale laminiert. Das läßt Du dann 2-3h angelieren. Anschließend dann die Verklebebereiche in Unter- und Oberschale mit Harz einstreichen, Nahtband nach innen drücken (das ist jetzt leicht lederig), ein wenig "Mumpe" in die Fuge zwischen Nahtband und Rand der Unterschale, Deckel drauf und dann mit zurecht gebogenem Pinsel, Drahtbogen, etc. durch die Deckelöffnung andrücken.

    Damit das Nahtband zumindest in der U-Schale nicht mehr verrutscht, punkte ich das im trockenen Zustand mit Sekundenkleber in der Unterschale an und tränke das erst anschließend. So kannst Du im trockenen Zustand auch prüfen, wo das Nahtband ggf. eingeschnitten werden muss, damit es sich sauber anlegen lässt.

    Damit die Naht außen sauber bleibt und Du nicht das ganze Füllmaterial (Mumpe) nach außen drückst, kannst Du die Naht nach dem Aufsetzen der Oberschale von aussen mit Tesa abdichten. Damit bleibt auch die Oberschale in Position. Durch den umlaufenden Rand reichen eventuell auch Klammern...

    Mach mal Bilder von der Baustell - dann kann man vielleicht noch Hinweise/Lösungsansätze für die eine oder andere Problemstelle geben.


    Spachteln würde ich als Eco-Fahrer in jedem Fall . So kannst Du den unebenen Rumpfboden als Fehlerquelle ausschließen, wenn die Fuhre später bocken sollte...

    Das war ja klar, dass du spachteln würdest - du machst das ja gerne!!! Ich aber nur wenn es sein muss - darum die Frage!

    LG
    Tobias

    Hallo Tobi, das hast du schon richtig versanden - ABS mit Stabilit auf GFK.

    Danke für die Tipps - wieder was gelernt! Aber ich befürchte, dass ich das so nicht hinbekomme.
    Der Rumpf und Deckausschnitt ist nicht dafür gedacht in die Schwimmer zu kommen. Das ist das Problem, wenn man so ein altes ABS-Teil versucht neu aufzubauen. Aber ich schaue es mir nochmal an mit deinen Infos im Hinterkopf.


    Das war ja klar, dass du spachteln würdest - du machst das ja gerne!!! Ich aber nur,wenn es sein muss - darum die Frage!

    Jetzt frag ich mich gerade, warum kauf ich immer wieder diese alten Dinger .... - einfach eine fertigen aktuellen Rumpf... dann hat man die weniger Arbeit und es läuft vermutlich besser!



    Gruß Armin
    Geändert von Armin 008 (07.05.2020 um 12:29 Uhr)

  6. #16
    Avatar von tobi75
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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    Zitat Zitat von Armin 008 Beitrag anzeigen
    ...
    Jetzt frag ich mich gerade, warum kauf ich immer wieder diese alten Dinger .... - einfach eine fertigen aktuellen Rumpf... dann hat man die weniger Arbeit und es läuft vermutlich besser!
    ...
    Wo bliebe denn sonst der Spaß! Es ist doch schließlich Modellbau ...

    Mach doch mal Bilder von der Nahtstelle. Ggf. kannst Du ja auch innen umlaufend Streifen aus GfK-Platten (0.3 - 0.5mm, 3-4 Lagen 100g Glas) als Führung/Verklebekante anbringen und dann lieber von außen einen schmalen Streifen Gewebe drüber...

    LG
    Tobias

  7. #17
    Avatar von seni50
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    AW: Rumpfgestaltung Hydroplane Neuaufbau Unlimited von Robbe

    hi Armin,

    vielleicht hilft Dir dieses Bild etwas weiter, so als Denkanstoss :-)

    lG,
    Arsène
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